In memoriam Alena Jakubcová

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von der herausragenden tschechischen Theaterwissenschaftlerin Alena Jakubcová, die am 14. Mai 2026 nach längerer Krankheit zu früh von uns gegangen ist. Alena hat mit ihrer Forschung und ihrem unermüdlichen Engagement das Fach nachhaltig geprägt und inspiriert. Ihre wissenschaftliche Klarheit, ihre Kollegialität und ihre Leidenschaft für die Theatergeschichte v.a. der böhmischen Länder werden unvergessen bleiben. Mit ihr verliert Thalia Germanica eine ihrer wichtigsten Stimmen. Ihre Verdienste umreißt der folgende Nachruf von Miroslav Lukáš und Matthias J. Pernerstorfer. Die Bibliografie ihrer Arbeiten spricht für sich selbst.

Alena Jakubcová (1960–2026)

Die Theaterhistorikerin Alena Jakubcová wurde am 9. April 1960 in Pilsen geboren. 1980 schloss sie ihr Studium am Konservatorium in Pilsen (Hauptfach Klavier) ab, 1984 ihr Studium der Musikwissenschaft an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität in Prag, wo sie später – von 1993 bis 1999 – auch promovierte. Von 1984 bis 1986 arbeitete sie als Redakteurin beim Tschechischen Rundfunk in Prag, anschließend von 1986 bis 1996 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Musikwissenschaft der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität. Ihre längste berufliche Laufbahn ist jedoch mit dem Prager Institut umění – Divadelní ústav (Institut für Kunst – Theaterinstitut) verbunden, insbesondere mit dem Kabinett für das Studium des tschechischen Theaters, wo sie seit 1997 als Wissenschaftlerin tätig war und sich auf die Geschichte des Theaters und der Oper des 18. Jahrhunderts, auf Fragen des Prager Musiktheaters sowie auf das kulturelle Umfeld der Aufklärung spezialisierte. In den Jahren 2010 bis 2018 stand sie an der Spitze des Kabinetts und trug maßgeblich zu seiner wissenschaftlichen Ausrichtung sowie zu einer Kontinuität über die Generationen hinweg bei.

Einen wesentlichen Teil ihrer wissenschaftlichen Arbeit widmete Alena Jakubcová der Geschichte des deutschsprachigen Theaters in den Ländern der böhmischen Krone, dessen Erforschung zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn zu den bis dahin noch unzureichend untersuchten Bereichen der tschechischen Theatergeschichte gehörte. Durch ihre Studien, ihre Herausgebertätigkeit und ihre internationale Zusammenarbeit trug sie dazu bei, dass das deutschsprachige Theater nicht mehr als Randphänomen, sondern als organischer Bestandteil der Kultur- und Theatergeschichte der Länder der böhmischen Krone wahrgenommen wurde. Sie präsentierte die Ergebnisse ihrer Forschung auf zahlreichen Konferenzen im In- und Ausland und arbeitete lange Zeit mit dem internationalen Forschungsnetzwerk Thalia Germanica zusammen, in dessen Rahmen sie die Fachöffentlichkeit mit der Geschichte des deutschsprachigen Theaters in Prag und anderen Zentren der tschechischen Länder vertraut machte. Zu den grundlegenden Werken des Fachgebiets zählt bis heute der Sammelband Deutschsprachiges Theater in Prag. Begegnungen der Sprachen und Kulturen (2001), den sie gemeinsam mit Jitka Ludvová und Václav Maidl herausgab.

Ihr Interesse an den tschechisch-deutschen Beziehungen im Bereich des Theaters spiegelte sich auch deutlich im Projekt ‚Tschechische Theaterenzyklopädie‘ wider, an dessen Gestaltung sie als Herausgeberin, Autorin und konzeptionelle Mitarbeiterin mitwirkte. Für den Band Starší divadlo v českých zemích do konce 18. století. Osobnosti a instituce (2007) verfasste sie etwa siebzig Stichwörter und redigierte die Beiträge anderer Autoren mit außerordentlicher Sorgfalt. Ihr ist ebenso die deutschsprachige Fassung dieses Werks zu verdanken, die keine bloße Übersetzung der tschechischen Ausgabe ist, sondern als eigenständiges, erweitertes und aktualisiertes Lexikon gelten kann, das die behandelten Themen in einen breiteren mitteleuropäischen Kontext einbettet. In Zusammenarbeit mit Hubert Reitterer, Bärbel Rudin, Adolf Scherl und Andrea Sommer-Mathis veröffentlichte sie das monumentale Werk gemeinsam mit Matthias J. Pernerstorfer als Co-Herausgeber unter dem Titel Theater in Böhmen, Mähren und Schlesien. Von den Anfängen bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts. Ein Lexikon (2013).

Alena Jakubcová zeichnete sich durch Freundlichkeit, Fröhlichkeit und einen ungeheuren Fleiß aus. Sie nutzte dieses Potenzial für die produktive Zusammenarbeit auf nationaler wie internationaler Ebene. Durch ihre eigenen wissenschaftlichen Beiträge gehört sie zu den Pionieren der systematischen Erforschung des deutschsprachigen Theaters in den Ländern der böhmischen Krone.

Buchveröffentlichungen, Sammelmonografien als Mitautorin

Das Melodrama in den böhmischen Ländern im 18. und 19. Jahrhundert. In Fibich – Melodram – Secese. Hrsg. Jana Fojtíková, Věra Šustíková. Praha: Česká hudební společnost, 2000, S. 220–231.

Deutschsprachiges Theater in Prag. Begegnungen der Sprachen und Kulturen. Prag: Divadelní ústav, 2001. 511 S. [mit Jitka Ludvová a Václav Maidl Hrsg.]

Deutschsprachiges Theater in Prag. Spielstätten und Quellen. In Deutschsprachiges Theater in Prag. Begegnungen der Sprachen und Kulturen. Eds. Alena Jakubcová, Jitka Ludvová, Václav Maidl. Prag: Theaterinstitut, 2001, S. 492–511. [s Jitkou Ludvovou]

Überzeugter Theateraufklärer, moralisierender Beobachter, Autor von Trivialliteratur. Lebens- und Schaffensaporien von Christian Heinrich Spieß (1755–99). In Deutschsprachiges Theater in Prag. Begegnungen der Sprachen und Kulturen. Hrsg. Alena Jakubcová, Jitka Ludvová, Václav Maidl. Prag: Theaterinstitut, 2001, S. 205–226. [mit Václav Maidl]

„Astre brillant, favorable aux amans…“ zápisy v památníku Vincenzie Maschkové z let 1798–1847. In Miscellanea Theatralia. Sborník Adolfu Scherlovi k osmdesátinám. Hrsg. Eva Šormová, Michaela Kuklová. Praha: Divadelní ústav, 2005, S. 267–276.

Dramaturgie Vlasteneckého divadla. Projekt soupisu repertoáru. In Jeden jazyk naše heslo buď III. Divadlo národního obrození a jeho souvislosti. Radnice: Spolek divadelních ochotníků v Radnicích, 2005, S. 53–74.

Die vergessenen Begegnungen: Miszellen zur zeitgenössischen Rezeption von Mozarts Bühnenwerken. In Mozart in Mannheim. Station auf dem Weg eines musikalischen Genies. Hrsg. Hermann Jung. Frankfurt: Peter Lang, 2006, S. 153–162.

Pražský divadelní svět posledních dvaceti let 18. století. In Praha Mozartova. Kulturní a společenský život v Praze 1780–1800. Hrsg. Hana Svatošová. Praha: Scriptorium, 2006, S. 103–111.

Starší divadlo v českých zemích do konce 18. století. Osobnosti a díla. Praha: Divadelní ústav, Academia, 2007, 759 S.

Václav Thám, Heinrich Ferdinand Möller a pražská korunovace knížete Vladislava II. K problematice korunovačních her v repertoáru Vlastenského divadla (1791–1792). In Post tenebras spero lucem. Duchovní tvář českého a moravského osvícenství. Hrsg. Jaroslav Lorman, Daniela Tinková. Praha: Casablanca, 2009, S. 326–340.

Theater in Böhmen, Mähren und Schlesien. Von den Anfängen bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts. Ein Lexikon. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation, Institut umění – Divadelní ústav, 2013, 894 S. [mit Matthias Johannes Pernerstorfer Hrsg.].

Zakladatelé a jejich představy. In Pražský divadelní almanach: 230 let Stavovského divadla. Ed. Jitka Ludvová. Praha: Institut umění – Divadelní ústav, 2013, s. 10–13

Lessingova Emilia Galotti. In Pražský divadelní almanach: 230 let Stavovského divadla. Ed. Jitka Ludvová. Praha: Institut umění – Divadelní ústav, 2013, s. 13–16.

Činohra versus opera a soužití divadelních jazyků. In Pražský divadelní almanach: 230 let Stavovského divadla. Ed. Jitka Ludvová. Praha: Institut umění – Divadelní ústav, 2013, s. 16–19.

Domácí autoři. In Pražský divadelní almanach: 230 let Stavovského divadla. Ed. Jitka Ludvová. Praha: Institut umění – Divadelní ústav, 2013, s. 19–23.

Divadlo Mozartovo. In Pražský divadelní almanach: 230 let Stavovského divadla. Ed. Jitka Ludvová. Praha: Institut umění – Divadelní ústav, 2013, s. 24–27.

„Byt pro Vás opatřím … na vlastní náklady“. In Pražský divadelní almanach: 230 let Stavovského divadla. Ed. Jitka Ludvová. Praha: Institut umění – Divadelní ústav, 2013, s. 27–30.

Zprávy a odezvy. In Pražský divadelní almanach: 230 let Stavovského divadla. Ed. Jitka Ludvová. Praha: Institut umění – Divadelní ústav, 2013, s. 31–36.

Bály a reduty. In Pražský divadelní almanach: 230 let Stavovského divadla. Ed. Jitka Ludvová. Praha: Institut umění – Divadelní ústav, 2013, s. 64–66. [s Jitkou Ludvovou]

Ševcovský svatovečer anno 1793. In Fidlovačka aneb Cokoli chcete. Hrsg. Jitka Ludvová. Praha: Institut umění – Divadelní ústav, 2014, S. 13–29.

Cesta k divadlu – slovo k projektu / Der Weg zum Theater – ein Wort zum Projekt / On the way to the theatre – a word about the project. In Račte vstoupit do divadla. Praha: Institut umění – Divadelní ústav, Národní muzeum, 2019, S. 8–17, 169–176, 203–206.

Jak Praha v roce 1794 ztratila jedno ze svých divadel / Wie Prag im Jahre 1794 eines seiner Theater verlor / How Prague lost one of its theatres in 1974. In Račte vstoupit do divadla. Praha: Institut umění – Divadelní ústav, Národní muzeum, 2019, S. 47–75, 180–181, 213–214.

Betrug der Allamoda in Prag 1660 / Podvod Allamody v Praze 1660.Praha: Univerzita Karlova, nakladatelství Karolinum; Institut umění – Divadelní ústav, 2023, 575 S. [s Miroslav Lukáš Hrsg.].

Betrug der Allamoda als Theaterereignis / Betrug der Allamoda jako divadelní událost. In Betrug der Allamoda in Prag 1660 / Podvod Allamody v Praze 1660. Eds. Alena Jakubcová, Miroslav Lukáš. Praha: Univerzita Karlova, nakladatelství Karolinum; Institut umění – Divadelní ústav, S. 39–53, 233–244. [mit Miroslav Lukáš]

Der Drucker Urban Balthasar Goliáš: „BERNARDO zu Gefallen / Vivat, vivat soll erschallen“ / Tiskař Urban Baltazar Goliáš: „BERNARDA poctít, vivat, vivat má tu znít“. In Betrug der Allamoda in Prag 1660 / Podvod Allamody v Praze 1660. Hrsg. Alena Jakubcová, Miroslav Lukáš. Praha: Univerzita Karlova, nakladatelství Karolinum; Institut umění – Divadelní ústav, S. 108–114, 294–299.

Veröffentlichte Konferenzbeiträge

Melodram kolem roku 1790 – divadlo podle módy? In Mezi časy… Kultura a umění v českých zemích kolem roku 1800. Sborník příspěvků z 19. ročníku sympozií k problematice 19. století, Plzeň, 4. – 6. 3. 1999. Praha: Koniasch Latin Press, 2000, S. 263–274.

„Ihr Geschmak, soll die Richtschnur des Meinigen seyn…“ Albonico Rollands Ballett-Inszenierungen von Regensburg und Prag (1781–89). In „welt macht theater“. Deutsches Theater im Ausland vom 17.20. Jahrhundert Funktionsweisen und Zielsetzungen. Hrsg. Horst Fassel, Paul S. Ulrich (= Thalia Germanica 5). Berlin: LIT Verlag, 2006, S. 40–49.

„Du wirst Empfindung einst durch Reiz erregen des sanften Saitenspiel…“ oder: Was wir über die Musik von Prager Inszenierungen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wissen. In Deutsches Theater im Ausland vom 17. zum 20. Jahrhundert. Interkulturelle Beziehungen in Geschichte und Gegenwart / German Theatre Abroad from the 17th to the 20th Century. Intercultural Realationships in the Past and Present. Hrsg. Horst Fassel, Paul S. Ulrich, Otto G. Schindler (= Thalia Germanica 3). Berlin: LIT Verlag, 2008, S. 81–87.

Skladatel a jeho text – scénický melodram Václava Praupnera Circe z roku 1789 / The Composer and his Text – Václav Praupner’s Scenic Melodrama Circe of 1789. In Svět barokního divadla. Sborník přednášek z konferencí v Českém Krumlově 2007, 2008 a 2009 / The World of Baroque Theatre. A compilation of Essays from the Český Krumlov Conferences 2007, 2008 and 2009. Český Krumlov: Nadace barokního divadla zámku Český Krumlov, 2010, S. 187–197, 199–210.

Herec a stroj. In Člověk a stroj v české kultuře 19. století. Sborník příspěvků z 32. ročníku sympozia k problematice 19. století (Plzeň, 23.–25. 2. 2012). Hrsg. Taťána Petrasová, Pavla Machalíková. Praha: Academia, 2013, S. 211–220.

Studien und Fachartikel

František Ondřej Holý: Das Gespenst. K historii singspielové produkce Divadla v Kotcích. Miscellanea musicologica 33, 1992, S. 33–38.

„… a melodramy zaplavily svět.“ (K předpokladům vzniku melodramu Circe Václava Praupnera, 1789). Divadelní revue 8, 1997, Nr. 1, S. 39–54.

Z Prahy až k severní říšské hranici. Cesty principálů a jejich repertoárových kusů ve druhé polovině 18. století. Hudební věda 35, 1998, Nr. 2, S. 155–170.

Von Prag bis zur nördlichen Reichsgrenze – Wege der Prinzipale und ihrer Repertoirestücke in der zweiten Hälfe des 18. Jahrhunderts. Musicologica Olomucensia 4, 1998, S. 155–159.

„Jednou probudíš cit kouzlem něžně rozechvělých strun…“ (Co víme o hudbě v pražských inscenacích druhé poloviny 18. století). Divadelní revue 9, 1998, Nr. 2, S. 33–39.

Ihr Furien, kommt…! Theatrales Vergnügen am Schreklichen um 1790. Hudební věda 38, 2002, Nr. 3–4, S. 343–375.

Das Theater in Prag zur Zeit von Christian Heinrich Spieß. Acta Universitatis Carolinae – Philologica 3, Germanistica Pragensia XVI, 2002, S. 61–74.

Prameny živé hudby. XII. Skladatel a jeho text v divadelním představení. Hudební rozhledy 60, 2007, S. 42–43.

Setrvání, nebo změna? Divadelní dramaturgie Václava Mihuleho mezi Prahou (1790–1793) a Norimberkem (1774–1797). In Documenta Pragensia 29, Ztracená blízkost. Praha – Norimberk v proměnách staletí. Hrsg. Olga Fejtová, Václav Ledvinka, Jiří Pešek. Praha: Scriptorium, 2010, S. 591–616.

Kancelář divadelního ředitele Bruniana hraběti Černínovi. Divadelní revue 22, 2011, Nr. 1, S. 37–50.

Die Musikdramaturgie des Theaterdirektors Wenzeslaus Mihule (1758–1808) zwischen der europäischen Stadt und den adeligen Hof. Musicologia Brunensia 47, 2012, Nr. 1, S. 147–157.

„Dobré pověsti je třeba každému – pro ředitele divadla je však nezbytnou rekvizitou? Václav Mihule na Moravě a ve Slezsku v letech 1800–1808. Divadelní revue 23, 2012, Nr. 2, S. 39–48.

Principál Václav Mihule na dvoře vévodském. Cornova. Revue České společnosti pro výzkum 18. století a Filozofické fakulty Univerzity Karlovy v Praze 2, 2012, Nr. 1, S. 29–47.

Konečná stanice Košice. Poslední angažmá principála Václava Mihuleho. Divadelní revue 26, 2015, Nr. 2, S. 39–52. [mit Hubert Reitterer]

Übersetzungen aus dem Deutschen

Peter Hesselmann. „Divadla v kapesním vydání“. (K teorii a praxi privátních divadel v poslední čtvrtině 18. století). Divadelní revue 8, 1997, Nr. 3, S. 3–17.

Otto G. Schindler. „Ve škole zvráceného světa zcela neprotřelý Hanswurst“. (Německá komedie dell’arte z Čech). Divadelní revue 10, 1999, Nr. 4, S. 15–28.

Otto G. Schindler. „Zde to známé lazzo“. Textový typ „scénář“ jako „dialektické“ médium kolektivní paměti a proces jeho „obehrávání a vyprazdňování“. (Případ Passalisco, Kolín 1760). Divadelní revue 17, 2006, Nr. 1, S. 47–52.

Ziegler, Frank. Daniel Gottlieb Quandt a jeho Allgemeiner Deutscher Theater-Anzeiger jako svědectví o první pražské sezoně Carla Marii von Webera v roli hudebního ředitele. Divadelní revue 24, 2013, Nr. 2, S. 149–159.

Geführte Gespräche

Dějiny je třeba napsat znovu. Rozhovor s divadelním historikem PhDr. Adolfem Scherlem, CSc. Divadelní revue 21, 2010, Nr. 3, S. 146–153. [mit Eva Šormová]

Rezensionen

Divadelní časopisy pod lupou. (Wolfgang F. Bender, Siegfried Bushuven, Michael Huesmann: Theaterperiodika des 18. Jahrhunderts. Bibliographie und inhaltliche Erschließung deutsch- sprachiger Theaterzeitschriften, Theaterkalender und Theatertaschenbücher. Teil 1–2: 1750–1790. München, New Providence, London, Paris: K. G. Saur 1994, 1997). Divadelní revue 9, 1998, Nr. 1, S. 66–69.

Colligite fragmenta ne pereant. (Karl Josef Kutsch – Leo Riemens. Großes Sängerlexikon, Bd. 3, München: K. G. Saur, 1997). Divadelní revue 9, 1998, Nr. 4, S. 61–62.

Čerstvé divadelní zprávy ze století osmnáctého. (Wolfgang F. Bender-Siegfried Bushuven-Michael Huesmann: Theaterperiodika des 18. Jahrhunderts. Bibliographie und inhaltliche Erschließung deutsch-sprachiger Theaterzeitschriften, Theaterkalender und Theatertaschenbücher III / 1791–1800, unter Mitarbeit von Hans-Joachim Jakob, K. G. Saur, München 2005). Divadelní revue 16, 2005, Nr. 4, S. 63–65.

Kronika divadla ve městě Lvově. (Jerzy Got: Das österreichische Theater in Lemberg im 18. und 19. Jahrhundert. Aus dem Theaterleben der Vielvölkermonarchie. 2 Bd., Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, 875 stran, osobní a titulový rejstřík, obr. příloha.) Divadelní revue 10, 1999, Nr. 2, S. 53–54. [mit Jitka Ludvová].

Stichwörter in Wörterbüchern, Lexika und Zeitschriften

Johann Baptist Bergobzoom. Divadelní revue 13, 2002, Nr. 2, S. 85–87. [mit Ingrid Bigler-Marschall, Tschechische Theaterenzyklopädie].

Katharina Bergobzoomová. Divadelní revue 13, 2002, Nr. 2, S. 87–89. [Tschechische Theaterenzyklopädie].

Sophie Körnerová. Divadelní revue 13, 2002, Nr. 2, S. 89–90. [Tschechische Theaterenzyklopädie].

Karl Fridrich Wahr. Divadelní revue 13, 2002, Nr. 3, S. 62–66. [Tschechische Theaterenzyklopädie].

Johann Baptist Lasser. Divadelní revue 13, 2002, Nr. 3, S. 66–67. [Tschechische Theaterenzyklopädie].

Christian Heinrich Spiess. Divadelní revue 14, 2003, Nr. 1, S. 54–55. [Tschechische Theaterenzyklopädie].

Johann Ignaz Walter. Divadelní revue 14, 2003, Nr. 1, S. 55–56. [Tschechische Theaterenzyklopädie].

Friedrich Wilhelm Arnoldi. Divadelní revue 14, 2003, Nr. 2, S. 96–98 [mit Stanislav Bohadlo, Tschechische Theaterenzyklopädie].

Ferdinand II. Tyrolský. Divadelní revue 14, 2003, Nr. 3, S. 64–65. [Tschechische Theaterenzyklopädie].

Hudební divadlo v českých zemích. Osobnosti 19. století. Hrsg. J. Ludvová, Praha: Divadelní ústav – Academia, 2006. 698 S. – Stichwörter: Vincenc Barták, S. 38–39; Jan Branžovský, S. 74–75; Josef Drechsler, S. 114–118; Florian Leopold Gassmann, S. 188–191; František Josef Gläser, S. 166–169; Franz Ignaz von Holbein, S. 204–207; Therese Leifer, S. 302–303; Wenzel Müller, S. 346–353; František Martin Pecháček, S. 387; Jan Peldryán, S. 387–388; Ferdinand Pohl, S. 414–415; Josef Preisinger, S. 419–420; Antonín Emil Titl, S. 572–574 [mit Jan Trojan]; Antonín Fabián Vojtíšek, S. 607–609; Josef Wieser, S. 622–625.

Starší divadlo v českých zemích do konce 18. století. Osobnosti a díla. Hrsg. Alena Jakubcová. Praha: Divadelní ústav – Academia, 2007. 759 S. – Stichwörter: Jan Antoš, S. 22–24 [s Michaelou Freemanovou]; Friedrich Wilhelm Arnoldi, S. 27–29 [mit Stanislav Bohadlo]; Josef Bárta, S. 36–37; Tekla Batková, S. 41–45 [mit Stanislav Bohadlo]; Innocente Bellavita, S. 46–47 [mit Jiří Hilmera]; Georg Anton Benda, S. 47–49 [mit Zdeňka Pilková]; Johann Baptist Bergobzoom, S. 50–53 [mit Ingrid Bigler-Marschall]; Katharina Bergobzoomová, S. 53–55; Caterina Bondini, S. 66–67 [mit Milada Jonášová]; Pasquale Bondini, S. 67–71; Antonio Boroni, S. 71–72; Jan Branžovský, S. 74–75; Giuseppe Bustelli, S. 92–95; Karl Czechtitzky, S. 122–124; Heřman Jakub Černín z Chudenic, S. 125–126 [mit Martin Vaňáč]; František Ditrichštejn, S. 142–145 [mit Martin Vaňáč, Jiří Sehnal]; Filippo Neri del Fantasia, S. 161–163 [mit Jiří Sehnal]; Ferdinand Tyrolský, S. 165–168 [mit Martin Vaňáč]; Ignazio Fiorillo, S. 172–174 [mit Stanislav Bohadlo]; Domenico Fischietti, S. 176–179; František Antonín Alexander Fojta, S. 179–180; Florian Leopold Gassmann, S. 188–191; Anton Grams, S. 201–206; Domenico Guardasoni, S. 208–212; Karl Hebenstreit von Streitenfeld, S. 239–240; František Mikuláš Hložek, S. 246–247; Albert Joseph Hoditz, S. 247–248; František Ondřej Holý, S. 249–251; Filip František Kolovrat–Krakovský, S. 294–296 [mit Martin Vaňáč]; Sophie Körnerová, S. 317–319; Johann Baptist Lasser, S. 340–341; Alois I. Josef Lichtenštejn, S. 343–346 [mit Martin Vaňáč]; Angelo Mingotti, S. 392–395; Pietro Mingotti, S. 395–398; Heinrich Ferdinand Möller, s. 401–404; Wolfgang Amadeus Mozart, s. 416–421; Christian Wilhelm Opitz, S. 438–441; František Xaver Partsch, S. 442–443; Josef Platzer, S. 463–466 [mit Jiří Hilmera]; Václav Josef Bartoloměj Praupner, S. 471–472; Johann Friedrich Reinecke, S. 485–486; Vincenzo Maria Righini, S. 493–495; Giovanni Marco Rutini, S. 508–509; Teresa Saporiti, S. 520–521; Christoph Ludwig Seipp, S. 531–535; Christian Heinrich Spiess, S. 568–571; Clemens Stephani, S. 572–575 [mit Václav Maidl]; Teresa Strinasacchi, S. 583–585; Johann Joseph Strobach, S. 585–586; Jiří Josef Valdštejn–Vartenberk, S. 624–626 [mit Vladimír Hajšman]; František Adam Vratislav z Mitrovic, S. 643 [mit Petr Mašek]; Karl Wahr, S. 648–654; Johann Ignaz Walter, S. 660–661; Ludwig Eduard Zehnmark, S. 674–675 [mit Václav Petrbok].

Theater in Böhmen, Mähren und Schlesien. Von den Anfängen bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts. Ein Lexikon. Hrsg. Jakubcová Alena – Pernerstorfer Matthias, in Zusammenarbeit mit Hubert Reitterer, Bärbel Rudin, Adolf Scherl und Andrea Sommer-Mathis, Wien: Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften – Praha: Divadelní ústav, 2013. 894 S. – Stichwörter: Johann Antosch, S. 9–12 [mit Michaela Freemanová]; Friedrich Wilhelm Arnoldi, S. 15–17 [mit Stanislav Bohadlo]; Joseph Barta, S. 25–27; Thekla Batka, S. 31–36 [mit Stanislav Bohadlo]; Innocente Bellavita, S. 36–38 [mit Jiří Hilmera]; Georg Anton Benda, S. 38–40 [mit Zdeňka Pilková]; Johann Baptist Bergobzoom, S. 42–44 [mit Ingrid Bigler-Marschall]; Katharina Bergobzoom, S. 44–47; Caterina Bondini, S. 60–61 [mit Milada Jonášová]; Pasquale Bondini, S. 61–65; Antonio Boroni, S. 66–68; Giuseppe Bustelli, S. 91–95 [mit Milada Jonášová]; Karl Czechtitzky, S. 134–136; Hermann Jakob Graf Czernin von und zu Chudenitz, S. 136–138 [mit Martin Vaňáč]; Franz Fürst von Dietrichstein, S. 142–145 [mit Martin Vaňáč, Jiří Sehnal]; Filippo Neri del Fantasia, S. 178–179 [mit Jiří Sehnal]; Ferdinand II. von Tirol, S. 181–184 [mit Martin Vaňáč]; Ignazio Fiorillo, S. 189–190 [mit Stanislav Bohadlo]; Domenico Fischietti, S. 193–195; Franz Anton Alexander Foyta, S. 196–197; Florian Leopold Gassmann, S. 207–210; Anton Grams, S. 225–230; Domenico Guardasoni, S. 233–237; Karl Hebenstreit von Streitenfeld, S. 272–273; Albert Joseph Graf von Hoditz, S. 282–283; Franz Andreas Holly, S. 286–287; Philipp Franz Graf von Kolowrat-Krakowsky, S. 331–333 [mit Martin Vaňáč]; Sophie Körner, S. 353–356; Johann Baptist Lasser, S. 383–385; Alois I. Joseph Fürst von und zu Liechtenstein, S. 387–390 [mit Martin Vaňáč]; Franz Niklas Loschek, S. 403–404; Angelo Mingotti, S. 438–442 [mit Jana Spáčilová]; Pietro Mingotti, S. 443–444; Heinrich Ferdinand Möller, S. 457–460; Wolfgang Amadeus Mozart, S. 473–479; Christian Wilhelm Opitz, S. 497–498; Franz Xaver Partsch, S. 500–502; Joseph Platzer, S. 521–524 [mit Jiří Hilmera]; Wenzel Praupner, S. 530–530; Johann Friedrich Reinecke, S. 549–550; Vincenzo Maria Righini, S. 558–559; Giovanni Marco Rutini, S. 574–575; Teresa Saporiti, S. 587–588; Christian Heinrich Spiess, S. 648–651; Clemens Stephani, S. 658–661 [mit Václav Maidl]; Teresa Strinasacchi, S. 670–672; Johann Joseph Strobach, S. 672–673; Karl Wahr, S. 730–736; Georg Joseph Graf von Waldstein-Wartenberg, S. 740–743 [mit Vladimír Hajšman]; Johann Ignaz Walter, S. 746–748; Franz Adam Graf Wratislaw von Mitrowitz, S. 759–760 [mit Petr Mašek]; Ludwig Eduard Zehnmark, S. 771–773 [mit Václav Petrbok].

Nachrichten, Diskussionen

O divadle 18. století jinak (Theater im Kulturwandel des 18. Jahrhunderts. Inszenierung und Wahrnehmung von Körper – Musik – Sprache, mezinárodní konference pořádaná Deutsche Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts, Gotha 2.–5. 10. 1996. Divadelní revue 7, 1996, Nr. 4, S. 54–56.

Italsko-české hudební kontakty v 19. a 20. století. Divadelní revue 8, 1997, Nr. 1, S. 67–68. [Referát o muzikologické konferenci pořádané Stálou komisí pro italsko-české hudební vztahy a Italským kulturním institutem v Praze ve dnech 14.–15. 12. 1996].

Nadějné vyhlídky velkých projektů nebo marné naděje „nového myšlení“? (Konference Musical Institutions and the Circulation of Music and Musicians in Bohemia and Moravia, 1600–1900 / The State of the Sources and the Current Literature / Olomouc 21.–23. 11. 1997), Divadelní revue 9, 1998, Nr. 1, S. 69–70.

Kámen mudrců nalezen aneb nové zprávy o divadelní laboratoři Emanuela Schikanedera. Divadelní revue 10, 1999, Nr. 2, S. 55–56. [Referát o přednášce Davida J. Bucha na téma „Nové mozartovské objevy a Schikanederovo Divadlo na Vídeňce“. Přednáška se konala 17. března 1999 v Ústavu hudební vědy FF UK].

Pátrání po souvislostech. (Sympozium Mezi časy. Kultura a umění v Čechách kolem roku 1800, Plzeň, 4.–6. 3. 1999). Divadelní revue 10, 1999, Nr. 2, S. 54–55.

Pocta komické opeře. Divadelní revue 10, 1999, Nr. 3, S. 66–67. [Referát ke konferenci Francouzská opéra comique a její vyzařování v Evropě 19. století, Praha 12.–14. 5. 1999].

Thalia Germanica: jak dál? (Třetí mezinárodní konference na téma „welt macht theater“ – Německé divadlo za hranicemi v 17.–20. století, jeho fungování a cíle, Tübingen, 23.–27. 6. 1999) Divadelní revue 10, 1999, Nr. 4, S. 55.

Bohemia jesuitica 1556–2006. Divadelní revue 17, 2006, Nr. 3, S. 75–77. [Referát o mezinárodní konferenci Jezuité v českých zemích (25.–27. 4.2006)].

Bohemikální aspekty života a díla W. A. Mozarta po patnácti letech. Hudební věda 44, 2007, Nr. 1, S. 97–99. [Referát o stejnojmenné konferenci (27.–28. 10. 2006)].

Starší divadlo – výzkum, projekty, výhledy. (Setkání u kulatého stolu, Divadelní ústav, Praha 31. května 2007). Divadelní revue 18, 2007, Nr. 4, S. 79–81.

Svět barokního divadla. (7. mezinárodní konference, Český Krumlov 6.–8. 7. 2008). Divadelní revue 19, 2008, Nr. 3, S. 78–79.

Morava a svět: Umění v otevřeném multikulturním prostoru. (Mezinárodní teatrologická konference O divadle na Moravě a ve Slezsku IV. Univerzita Palackého v Olomouci, 3. 12. 2010). Divadelní revue 22, 2011, Nr. 1, S. 167–170. [mit Helena Spurná].

Vstupní referáty z debaty Teatrologický výzkum a jeho naplňování v Institutu umění – Divadelním ústavu. Divadelní revue 22, 2011, Nr. 2, S. 172–180. [mit Margita Havlíčková, Pavla Petrová. Připojena korespondence Teatrologické společnosti s Ministerstvem kultury].

Poklady v pozůstalosti Jana Vondráčka. [mit Magdaléna Jacková, Jitka Ludvová a Markéta Trávníčková]. Divadelní revue 29, 2018, Nr. 2, S. 45–62.

Sonstiges

Hudba, která potřebuje Herce. Divadelní noviny 5, 1996, Nr. 21, S. 9.